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Suizid und Suizidprävention SUPRA

Hier finden Sie Informationen zu Suizid und Suizidprävention SUPRA.

Logo SUPRA

Keine Todesart löst so viel Betroffenheit aus und stellt für Angehörige sowie das weite Umfeld eine so große Belastung dar wie die Selbsttötung.

Der Bericht „Suizid und Suizidprävention in Österreich 2024“ (PDF, 1 MB) bietet im ersten Teil ein Update der wichtigsten Daten und Fakten zum Thema Suizid in Österreich. Im zweiten Teil finden sich Informationen zu Aktivitäten der SUPRA-Koordinationsstelle im Jahr 2023, während der dritte Teil über die Aktivitäten der SUPRA-Netzwerke in den Bundesländern im Jahr 2023 informiert.

Im Jahr 2023 starben in Österreich 1.212 Personen durch Suizid, etwa dreimal so viele wie im Straßenverkehr. Dies entspricht einer bevölkerungsbezogenen standardisierten Suizidrate von 14 pro 100.000 Einwohner:innen. Seit den 1980er-Jahren ist ein deutlicher Rückgang der Suizidhäufigkeit zu beobachten. Im Vergleich zum Jahr 2022, in dem ein temporärer Anstieg der Suizidraten zu verzeichnen war, nahm die Suizidrate bei Frauen 2023 wieder ab, die Suizidrate bei Männern blieb im Vergleich zu 2022 stabil. 80 Prozent der Suizidtoten sind Männer.

Nationale Suizidpräventionsstrategie (SUPRA) und Umsetzungskonzept

Im Herbst 2012 wurde das österreichische Suizidpräventionsprogramm SUPRA präsentiert. Das nationale Präventionsprogramm wurde von Expertinnen und Experten erarbeitet und ist Basis für das Umsetzungskonzept Suizidprävention. Seit 2025 wird dieses durch den überarbeiteten Aktionsplan (2025-2030) (PDF, 1 MB) und ein längerfristiges Umsetzungskonzept fortgeführt.

Koordinationsstelle für Suizidprävention

Zur Umsetzung der Maßnahmen wurde 2012 an der Gesundheit Österreich GmbH die Koordinationsstelle Suizidprävention eingerichtet. Zu den vorrangigen Aufgaben der Koordinationsstelle für Suizidprävention zählen:

  • Priorisierung der im SUPRA vorgeschlagenen Maßnahmen nach Überprüfung von deren Umsetzbarkeit;
  • Bündelung und Weiterentwicklung bereits laufender Maßnahmen zur Suizidprävention in den einzelnen Bundesländern im Sinne des SUPRA;
  • Aufbau einer dauerhaften und qualitativ hochwertigen nationalen Suizidberichterstattung;
  • Koordination sektoren- und ressortübergreifender Zusammenarbeit.

Suizidbericht

(Diese Dokumente sind derzeit leider noch nicht barrierefrei verfügbar. Der Inhalt muss jedoch aufgrund der Wichtigkeit für die Zielgruppe oder dahinterstehender gesetzlicher Verpflichtungen veröffentlicht werden. Diese Dokumente werden derzeit nachbearbeitet und ausgetauscht, sobald sie barrierefrei sind.)

SUPRA

(Diese Dokumente sind derzeit leider noch nicht barrierefrei verfügbar. Der Inhalt muss jedoch aufgrund der Wichtigkeit für die Zielgruppe oder dahinterstehender gesetzlicher Verpflichtungen veröffentlicht werden. Diese Dokumente werden derzeit nachbearbeitet und ausgetauscht, sobald sie barrierefrei sind.)

SUPRA - Empfehlungen für Suizid-Postvention in psychosozialen und medizinischen Einrichtungen

Die Konfrontation mit Krisen und Suizidalität gehört zur Arbeitsrealität vieler Helfer:innen in den verschiedenen psychosozialen/psychiatrischen/psychotherapeutischen Arbeitsfeldern. Suizidversuche und vollendete Suizide von behandelten/betreuten Personen hingegen sind krisenhafte Ereignisse, die in der Regel sehr einschneidende und massive Auswirkungen auf therapeutisch oder beratend Tätige haben. Sowohl das persönliche Wohlbefinden als auch das professionelle Selbstverständnis, die Arbeitsfähigkeit und die kollegialen Beziehungen Betroffener können dadurch schwer in Mitleidenschaft gezogen werden. Von der SUPRA-Arbeitsgruppe Postvention wurden daher Empfehlungen für Suizid-Postvention in psychosozialen und medizinischen Einrichtungen erarbeitet. https://jasmin.goeg.at/1897/

SUPRA – Empfehlungen für Schulen, wenn Schüler:innen nach einem Suizidversuch zurück an die Schule kommen

Die Rückkehr in die Schule nach einem Suizidversuch ist für Schüler:innen oft mit negativen Gefühlen besetzt. Ihnen gehen viele Gedanken wie „Was werden die anderen über mich denken?“ oder „Wie kann ich das erklären?“ oder „Die denken sicher, ich bin verrückt.“ durch den Kopf. Andererseits bestehen auch oft Unsicherheiten seitens der Schule (Lehrpersonen, Mitschüler:innen usw.) darüber, was zu tun ist und wie eine Rückkehr bestmöglich gestaltet werden soll.

Es ist daher wichtig, dass Schulen gut vorbereitet sind, um Schüler:innen nach einem Suizidversuch oder einer psychosozialen Krise bestmöglich zu unterstützen. Eine wesentliche Funktion kommt daher dem schulinternen Krisenteam zu. Grundvoraussetzung ist jedenfalls die klare Festlegung einer Ansprechperson (Schulleitung, klassenführende Lehrperson). Von der SUPRA-Arbeitsgruppe Postvention wurden daher Empfehlungen für Suizid-Postvention in psychosozialen und medizinischen Einrichtungen erarbeitet.

Link zu https://jasmin.goeg.at/id/eprint/4638/

Linktipps

Information zu professionellen Hilfsangeboten

Letzte Aktualisierung: 4. April 2025